Wie wir gut durch die Krise kommen Teil 1
12. November 2020
Zeit für eine kleine Rückschau auf das Jahr 2020
30. Dezember 2020


Resilienz in Zeiten von Corona
Teil 2
Ein wesentlicher Faktor für unsere innere Stärke und Balance ist mit welcher Brille wir in die Welt und auf uns selbst schauen. Resiliente Menschen sind in der Lage, auch in schwierigen Situationen  etwas positives, „das Gold im Schatten“ zu erkennen. 
 
Die Dinge sind nicht wie sie sind, wir sehen die die Dinge wie wir sind 
Talmud.
 
Was können wir also tun um unser „Gold im Schatten“ zu finden ?
Vielleicht haben Sie heute im Stau gestanden und sich furchtbar geärgert, dass sie jetzt zu spät zu Ihrem Termin oder zur Arbeit kommen. Ein Perspektivwechsel könnte sein, dass sie sich freuen sich im warmen Auto am Ende des Staus wiederzufinden und nicht in dem Unfall weiter vorne, der den Stau verursacht hat. 
 Für mich ist es auch sehr hilfreich, mir vor Augen zu führen, was gut läuft in meinem Leben und für was ich dankbar bin. Wenn wir ärgerlich oder niedergeschlagen sind, verlieren wir oft den Blick aufs Ganze. Kleine Störungen oder Ärgernisse bekommen eine Bedeutung, die all das was gut und glatt läuft überstrahlen. Mit dem Blick auf das, wofür ich dankbar bin, lenke ich meine Gedanken und meine Energie auf das was gut und schön ist. Auch und vielleicht gerade jetzt in diesen Zeiten.
Da gibt es Freundschaften, die liebevoll und gut funktionieren, auch wenn man sich gerade nicht sehen kann. Ein Bedürfnis, mit der Natur verbunden zu sein, draußen zu sein und mit allen Sinnen den Herbst zu genießen. Die Möglichkeit mittels moderner Technik mit anderen Menschen in Verbindung zu bleiben. 
Ein kleines Dankbarkeitstagebuch zu führen sammelt das „Gold im Schatten“ und erweist sich in trüberen Tagen als echte Schatzkiste. Es können ganz kleine Dinge sein, kleine Schätze. Ein Lächeln das Ihnen geschenkt wurde, eine herzerwärmende Begegnung, eine geschenkte Vorfahrt oder, dass sie eine Ihrer Stärken gut zum Einsatz bringen konnten. Jeden Abend vor dem Einschlafen mindestens 3 Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin, ist zudem ein schöner Abschluss des Tages.
Durch das Aufschreiben und die Regelmäßigkeit schulen wir den Blick auf das Positive und lenken damit unsere Aufmerksamkeit. Ein schöner Gedanke ist doch, dass wir uns dann vielleicht auch so verhalten, dass wir im Dankbarkeitstagebuch eines anderen Menschen erscheinen. Durch ein geschenktes Lächeln, ein paar liebevolle Zeilen oder eine gewährte Vorfahrt. 
Bleiben Sie gesund und resilient
Ihre Regina Junge
  



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